Vita

Vivienne Ammenwerth (geb. Hötger)
Meine künstlerische Laufbahn begann als Jungstudentin am Musischen Gymnasium Essen-Werden. Anschließend studierte ich Modernen Tanz an der Fontys Dansacademie in Tilburg (NL). Während des Studiums absolvierte ich ein Gastsemester an der Folkwang Hochschule in Essen.2002 schloss ich das Studium mit dem Bachelor-Diplom erfolgreich ab.
Zwischen 2002 und 2013 arbeitete ich als freischaffende Tänzerin mit renommierten Kompanien und Choreograf:innen, darunter Jan Pusch (D), Moving Theater (D, Gewinner des Kölner Tanzpreises), Ann van den Broeck (NL), Ingun Bjørnsgaard (NO), Arko Renz (NL), Club Guy & Roni (IS), Sharon Eyal (IS) sowie Rami Beer / Kibbutz Contemporary Dance Company (IS).
Über mehr als elf Jahre war ich in verschiedenen Engagements tätig, u. a. in Kompanien in Düsseldorf, Köln und Den Haag. Zuletzt war ich festes Ensemblemitglied der Tanzkompanie Nordwest, einer Kooperation des Oldenburgischen Staatstheaters und des Theater Bremen, mit der ich auch international gastierte.
Seit der Spielzeit 2013/14 arbeite ich als Choreografin und Regisseurin. Meine Arbeiten wurden an zahlreichen Theatern und Produktionshäusern gezeigt, darunter Theater Kiel, Theater Linz, Oldenburgisches Staatstheater, TanzBremen Festival, Junges Schauspielhaus Hamburg, Ringlokschuppen Ruhr und Tanzfabrik Köln.
Body from a different perspective:
2022 absolvierte ich den Abschluss als Heilpraktikerin, um durch das Studium der Physiologie den menschlichen Körper und seine Funktionsweisen aus einer medizinisch‑funktionalen Perspektive vertieft zu verstehen.
Mind from a different perspective:
Anschließend erweiterte ich dieses Wissen durch eine Ausbildung zur Schematherapeutin. Schematherapie ist eine integrative, psychotherapeutische Methode, die kognitive Verhaltenstherapie, Bindungstheorie und psychoanalytische Ansätze verbindet. Sie zielt darauf ab, tiefliegende, wiederkehrende emotionale Muster („Schemata“) und maladaptive Bewältigungsstrategien zu erkennen und zu verändern.
Intelligence from a different perspective:
Nach einem lebensgefährlichen Unfall im Jahr 2024 beschäftigte ich mich intensiv mit Intelligenzforschung. 2025 schloss ich am ICBF (International Centre for the Study of Giftedness), einer gemeinsamen wissenschaftlichen Einrichtung der Universitäten Münster, Nijmegen und Osnabrück im Bereich Begabungs‑ und Intelligenzforschung, die Ausbildung zum ECHA‑Coach (European Council for High Ability) erfolgreich ab.